Hallo zusammen, ich bin neu hier aber schon seit ein paar Jahren in in einer Grundschule in den 4. Klassen mit dem Calliope unterwegs. Wir verwenden iPads mit OpenRoberta in der Calliope-App und laden die Programme per Bluetooth auf die alten Calliope 1.3, von denen wir damals 40 Stück gespendet bekommen haben. Läuft soweit alles gut, wir haben viel Spaß mit den Kindern.
Es passiert aber öfter, dass die Übertragung von iPad auf Calliope nicht vollständig klappt und der Calliope dann zurückgesetzt werden muss. Die Version 1.3 kann das noch nicht alleine per Tastenkombination sondern man muss per USB-Kabel die Firmware neu aufspielen. Dazu habe ich nun nach 4 Jahren eine super Lösung gefunden, die ich hier gerne teilen möchte: Ich habe einen Raspberry Pi 2B so prepariert, dass er vollautomatisch einen Calliope neu installiert, wenn einer per USB erkannt wird. Einfach Powerbank an den Paspberry Pi anschließen, bisschen warten, Calliope dran, ca. 20 Sekunden warten, bis er den Selbsttest macht, abziehen, fertig. Dazu habe ich ein passendes Gehäuse gedruckt, das ist aber nicht zwingend notwendig.
Ich habe so einen “Zurücksetzer” bisher nicht wo anders gefunden. Meine Frage wäre nun, wo könnte ich eine Anleitung zum Nachbau am sinnvollsten platzieren, dass man sie auch findet?
Wurde die Anleitung für den Calliope-Zurücksetzer inzwischen veröffentlicht?
Wir könnten ein solches Gerät nämlich auch für ganz andere Dinge verwenden. Die Software Calliope Blocks erwartet, dass der Calliope mit einer bestimmten HEX-Datei für die Nutzung vorbereitet wird. Die Entwicklungsumgebung MicroBlocks braucht ebenfalls eine spezielle HEX-Firmware auf dem Calliope zum Programmieren. Und wenn man den Calliope zusammen mit der Programmierumgebung Snap! verwenden möchte Snap! using hardware, dann muss ebenfalls eine Software auf den Calliope aufgespielt werden.
Zuletzt möchte ich noch das Thema Prüfungen aufmachen. Wenn der Calliope in praktischen Prüfungen verwendet werden soll, müssen alle Prüflinge wegen der Chancengerechtigkeit einen Calliope mit der gleichen Ausgangskonfiguration vorfinden. Die Gleichheit lässt sich nur gewährleisten, wenn man die Calliope zurücksetzt und mit einer festgelegten HEX-Datei bespielt.
Also … ich würde den Calliope-Zurücksetzer sehr gerne ausprobieren!
Hallo Ralf,
dieser Beitrag hat mich inspiriert (alleine bin ich nicht drauf gekommen), für den vorhandenen fischertechnik TXT 4.0 Controller einen „Calliope-Zurücksetzer“ zu programmieren. Das ist ein Linux PC mit Touch Display und USB Anschluss. Das Touch Display kann man selber programmieren.
Löschen ist nur im FLASH erlaubt. Damit dort nicht mehr als 25 Dateien sind.
Unten als Ziel werden nur an USB angeschlossene Volumes (MINI, FLASH, MAINTENANCE, usw..) angezeigt.
Mit COPY wird von oben nach unten eine Datei kopiert.
Nach dem erfolgreichen Kopieren verabschiedet sich das Volume MINI. Das erscheint erst nach neu Anstecken des USB Kabels wieder.
Danke an Copilot. Ich habe nämlich keine Ahnung von Python und Linux.
Ich bewundere, dass du Calliope nicht nur in der Schule verwendest, sondern sogar für Prüfungen. In allen Schulen, die ich kenne, liegen die Calliope unbenutzt herum. Ich darf sie am Nachmittag im Ganztagsangebot nutzen. Und scheitere an MakeCode mit iPads.
Vielleicht trägt der „Calliope-Zurücksetzer“ zur Verbesserung der Gesamtsituation bei.
Die Calliope Hardware finde ich aber so hervorragend, dass zahlreiche Calliope aller Versionsnummern im Einsatz sind. Vor allem zur Fernsteuerung von fischertechnik Modellen.
Ja, auch den TXT 4.0 Controller kann Calliope fernsteuern - über MQTT.
Hallo Lutz,
so ganz verstanden habe ich deine Idee leider noch nicht, was aber daran liegen kann, dass ich keinen Fischertechnik TXT 4.0 Controller habe.
Wenn ich die Beschreibung im Anfangsbeitrag zu diesem Thema richtig verstanden habe, macht der Raspberry Pi das Zurücksetzen des Calliope automatisch. Der Raspberry Pi wartet darauf, dass ein Laufwerk MINI am USB-Port angesteckt wird. Da es verschiedene Calliope-Versionen gibt, sollte dann die Version ermittelt werden. Wenn ich richtig liege, unterscheiden sich die auf dem Calliope befindlichen Dateiinhalte … das müsste getestet werden. Anschließend wird eine zur jeweiligen Calliope-Version passende HEX-Datei aufgespielt werden. Vielleicht lässt sich aber auch eine HEX-Datei bauen, die universell für alle drei Calliope-Versionen passt … das wäre am einfachsten.
In jedem Fall muss Bluetooth für den Calliope aktiviert werden, damit die drahtlose Verbindung mit den mobilen Geräten funktioniert.
Wenn ich deinen Workflow richtig verstehe, steckst du den Calliope an den Kasten an. Dann wählst du händisch die Datei auf dem Touch-Display aus und gibst auch händisch als Kopierziel den Calliope an. Richtig?
Ja.
Aber beim Start steht oben schon DEMO.HEX und unten MINI drin. Da brauche ich nur COPY drücken. Dann den nächsten Calliope anstecken und wieder COPY drücken.
Fehlermeldungen werden auch im Display angezeigt.
Ich hatte den ursprünglichen Beitrag so verstanden, dass der Raspberry Pi ganz automatisch ohne das Drücken einer Taste den Calliope bespielt. Der Calliope könnte möglicherweise auf seiner LED-Matrix zeigen, dass er fertig ist. Und dann würde man den nächsten Calliope anstecken.