Calliope mini App auf shared iPads (hex-Dateien übertragen)

Wo sind die schwarzen Blöcke? Wie können Schüler mit der neuen App eine HEX Datei per Bluetooth übertragen, ohne sie in einem Editor zu öffnen?


Calliope mini App 3.0


Calliope mini App 3.1


Die schwarzen Blöcke sind auch die einzige Möglichkeit mit einem Shared iPad (wenn man mit managed AppleID angemeldet ist) die gespeicherten HEX Dateien zu finden, um sie z.B. in MakeCode mit Datei öffnen zu importieren. Der Speicherort ‚Auf meinen iPad‘ wird nämlich auf Shared iPads nicht angezeigt und so auch nicht der darin enthaltene Ordner ‚Calliope mini‘.

Mit lange drücken auf einen schwarzen Block war es wenigstens noch möglich die Datei an einen Speicherort zu „teilen“, der sichtbar ist.

Jetzt ist es auch nicht mehr möglich, vom Editor in dem Ordner gespeicherte HEX Dateien wieder zu finden, um sie z.B. auf einen anderen Computer zu übertragen.

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Hallo @asp.net
vom Feedback her, hat diese Blöcke praktisch niemand genutzt. Schade, dass es dich hier betrifft. In einer der kommenden Updates wird es einen Picker geben, da werden wir dann wieder eine Möglichkeit integrieren, auf ältere Files zurückzugreifen (durch deine Anmerkung). Kann man mit dem MdM nicht den Ordner anzeigen lassen?

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Beim Shared iPad gibt es eine Anmeldung mit einer managed Apple-ID oder eine Anmeldung als Gast. Es kann sein, dass eins von beiden verboten ist. Oder (wie im Gymnasium), dass die managed Apple-IDs niemand kennt und sich niemand zuständig fühlt.

Ist man als Gast angemeldet, werden die Ordner „Auf meinem iPad“ angezeigt, weil es (ohne Anmeldung) kein „iCloud Drive“ gibt. Als Gast sieht man also die Dateien im Ordner „Calliope mini“.

Bei der „ordentlichen“ Anmeldung mit managed Apple-ID ist das „iCloud Drive“ zu sehen und „Auf meinem iPad“ ist versteckt. Es gibt auf einem iPad übrigens „Auf meinem iPad“ mehrmals, für jede managed Apple-ID extra, man sieht es nur nicht. Das ist ja der Sinn von Shared iPads. Jedes Benutzerprofil hat versteckte eigene lokale Dateien, damit nach der Anmeldung nicht alles aus der iCloud geladen werden muss. Im MDM sieht man nur, wieviel Byte jedes Benutzerprofil belegt, und kann es auch löschen.

Ob jetzt der Ordner „Calliope mini“ in „Auf meinem iPad“ mit in die iCloud synchronisiert wird, habe ich noch nicht experimentiert. Im MDM kann aber trotz angemeldeter managed Apple-ID die iCloud verboten sein. Wozu so ein iPad noch zu gebrauchen ist, ist eine andere Frage - für den Datenschutz klingt das aber gut, wenn man nirgends nichts speichern kann.

Mit dem MDM kann ich „Auf meinem iPad“ nicht sichtbar machen. Das würde mir auch nicht helfen. Ich bin in 2 Schulen selbst der Admin für das MDM Jamf School und habe „meine“ iPads nicht als Shared iPad konfiguriert. Da gibt es immer „Auf meinem iPad“.

In 2 anderen Schulen bin ich nur Nutzer der iPads im Calliope GTA. Dort wurden die iPads im Auslieferungszustand als Shared iPad konfiguriert und verwahrlosen seit dem. Die Zugangsdaten für das MDM hat „die Schule“ und niemand weiß was davon.

So bekomme ich auch kein Update der Calliope mini App installiert und das iPadOS ist 16.2.

In den Schulen bin ich von den fehlenden schwarzen Blöcken nicht betroffen, weil nicht zu erwarten ist, dass die App aktualisiert wird. Ich habe also die alte App und darin die neue MakeCode Version, weil das eine Webseite ist.

Nur dort, wo ich selbst alles aktuell halte, fehlen die schwarzen Blöcke.

Praktisch habe ich den Schülern, nachdem sie ein Fischertechnik Modell gebaut hatten, die HEX Datei per AirDrop geschickt, die sie dann per Bluetooth auf ihren Calliope übertragen konnten. Mit den schwarzen Blöcken.
Um nach den Bau noch zu programmieren reicht die Zeit nicht, die Schüler wollen aber sehen, dass es funktioniert. Und viele Schüler haben falsche Erwartungen, sie erwarten nicht, dass sie mit dem iPad programmieren können, und tun das dann auch nicht.


Noch mal zum Speichern von HEX Dateien:
Im MakeCode (in der App) wird beim Bluetooth senden heimlich im Hintergrund die HEX Datei gespeichert - in dem Ordner „Calliope mini“.
Kann man vielleicht auch in der App einen Menüpunkt vorsehen: „Als Datei herunterladen“ und dann das „Speichern unter“ Fenster anzeigen? Darin werden dann automatisch nur Ziele angezeigt, die auch sichtbar sind. Es ist auch möglich in Speicherorte zu speichern wie Netzlaufwerke oder LernSax. Dann ist die Datei in der Lernplattform und kann zu Hause oder auf einem andern Gerät wieder verwendet werden.

Wir haben immer das Problem, dass angefangene MakeCode Projekte nächste Woche nur auf dem selben iPad fortgesetzt werden können, was man vergessen hat. Und beim Shared iPad ist es nur dann noch da, wenn den Gast niemand abgemeldet hat.

Die Fischertechnik First Coding App zeigt beim Speichern so einen Dialog.

FG Lutz

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Wir haben gerade überlegt, wie wir es am besten machen können, aktuell planen wir folgendes:

Button Bestehendes Programm übertragen

  • Beim ersten Öffnen:
    Speicherort für heruntergeladene Programme festlegen "Bitte wähle einen Speicherort für deine Programme aus“.
    Info: Dateien die schon früher heruntergeladen wurden werden in den neuen Ordner übertragen.
  • Bei jedem weiteren Öffnen:
    Dateibrowser zum Auswählen einer Hex Datei wird angezeigt.
    Auswählen der Hex Datei startet die Übertragung zum Calliope mini

So sollte es dann in eurem Fall auch klappen, denke ich!

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Also, beim iPadOS 16 war AirDrop noch mit der Calliope App kompatibel. Eine empfangene HEX Datei landete in dem Ordner „Calliope mini“, wo sie dann in den schwarzen Blöcken angezeigt wurde und sofort per Bluetooth übertragen werden konnte. (Man musste die App neu öffnen.)

Beim iPadOS 17 landen per AirDrop empfangene Dateien immer in Downloads. Das wird im Apple Forum heiß diskutiert, weil es auch pdf und alle möglichen Datei Endungen betrifft. Nichts kommt mehr in der zuständigen App an.

Beim Shared iPad mit iPadOS 17 landen die AirDrop Dateien (wie das Bild zeigt) in „Auf meinem iPad > Downloads“. Der Ordner ist aber gar nicht zu sehen. Die Datei steht nur in „Verlauf“. Den „Verlauf“ findet auch MakeCode zum Importieren, wenn man weiß wo man suchen muss…

Es gibt auch „iCloud Drive > Downloads“ bei Favoriten. Dort hin wird die Datei vom Verlauf aber auch beim Abmelden nicht synchronisiert.

Hier können wir nur hoffen, dass Apple das Problem löst.


Es wäre also sinnvoll, dass die App die versteckten Ordner „Auf meinem iPad > Downloads“ und „Auf meinem iPad > Calliope mini“ findet und jedenfalls die HEX Dateien dort raus kopiert in einen Ordner, der per Dialog ausgewählt wurde.

So verstehe ich auch den Vorschlag „Beim ersten Öffnen“ mit dem automatischen Übertragen.
Es sollte aber auch nach dem Empfang mit AirDrop möglich sein, eine im falschen (versteckten) Ordner empfangene Datei in den ausgewählten Ordner zu übertragen.

Die schwarzen Blöcke haben ja Dateien in „Calliope mini“ sichtbar gemacht, die man mit dem Shared iPad gar nicht finden würde.

Eine HEX Datei kann an vielen Stellen vorkommen:

  • in MakeCode importieren aus Dateien
  • aus MakeCode speichern (herunterladen) als Datei
  • ohne Editor direkt per Bluetooth an Calliope senden
  • per AirDrop empfangen
  • aus dem Internet oder irgendwo her speichern
  • Teilen überall hin einschließlich AirDrop…

Das auf dem iPad alles zu kombinieren ist eine große Herausforderung.

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Alles klar, danke für die Umfangreiche Erklärung. Ich vermute, dass man das aber weitestgehend abdecken kann. Wir starten damit mal in der kommenden Woche…

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Die Blöcke sind nun wieder in der App enthalten. Außerdem haben wir direktes Öffnen von Hex-Dateien und einen QR-Code-Leser integriert.

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Vielen Dank für die Änderungen in der App. Jetzt ist zwar auch auf shared iPads fast alles möglich, aber man muss das austesten. Die vielen Möglichkeiten könnten auch zu mehr Verwirrung führen. In den Schulen gibt es aber häufig shared iPads mit entweder Gast Anmeldung oder managed Apple-ID. Interessant wird es, wenn Schüler mit beiden Anmeldungen im Raum sind. Die einen haben „Auf meinem iPad“, die anderen „iCloud Drive“, aber niemand hat beides.

Mein Tipp an die Jamf School Admins: Ich empfehle shared iPads nicht.

Einen Fehler habe ich gefunden: Wenn Übertragen? ausgewählt wird und kein Calliope gekoppelt ist, stürzt die App (nach kurzer Anzeige der MessageBox Übertragen nicht möglich) ab. Das passiert überall, auch in MakeCode. Die HEX Datei wurde aber vor dem Absturz noch gespeichert.

Ich wünsche mir in MakeCode (in der App) eine Möglichkeit, die HEX Datei auch dann zu speichern, wenn kein Calliope vorhanden ist. Das passiert zwar im Hintergrund, aber nur mit Fehlermeldung.

Positiv ist die Box: Sichern/Übertragen/Schließen. Die erscheint beim Tippen auf eine HEX Datei in Dateien, bei dem grünem Block „Datei auswählen“ in der App und beim Empfang einer HEX Datei per AirDrop.

Bei AirDrop muss man oben rechts auf „In Calliope mini öffnen“ tippen. Das öffnet die App und zeigt die 3 Menüpunkte an. Die empfangene Datei wird immer in Downloads gespeichert (entweder „Auf meinem iPad/Downloads“ oder „iCloud Drive/Downloads“. Mit Sichern wird eine Kopie in „Auf meinem iPad/Calliope mini“ angelegt und in den schwarzen Blöcken angezeigt.

Die schwarzen Blöcke sind die einzige Möglichkeit, die Dateien der App „Auf meinem iPad/Calliope mini“ zu finden, wenn beim shared iPad „Auf meinem iPad“ unsichtbar ist.

Mir fällt auf, dass Dateien in den schwarzen Blöcken nicht angezeigt werden, wenn die Endung HEX groß geschrieben ist. Vielleicht kann das noch case-insensitive gemacht werden.


Was passiert nun beim shared iPad mit managed Apple-ID angemeldet:

  1. „Auf meinem iPad“ ist unsichtbar, aber vorhanden. Die schwarzen Blöcke zeigen den Inhalt „Auf meinem iPad/Calliope mini/*.hex“ an. (Nur .hex Dateien wenn hex klein geschrieben).
  2. Grüner Button „Datei auswählen“ findet seinen Ordner „Auf meinem iPad/Calliope mini“ nicht und steht am Anfang in „iCloud Drive“. Merkt sich aber den zuletzt ausgewählten Ordner beim nächsten Öffnen.
  3. ‚MakeCode importieren Datei‘ findet die hex Dateien in „Auf meinem iPad/Calliope mini“ auch nicht, speichert seine hex Dateien aber dort.
  4. Mit AirDrop empfangene Dateien landen immer in „iCloud Drive/Downloads“, wo ‚MakeCode importieren Datei‘ sie findet, ebenso der grüne Button - man muss sie nur dort suchen! (Ich habe einen Ordner „iCloud Drive/Calliope mini“ gesehen, dort ist aber nie was drin.)
  5. Wenn bei AirDrop noch „In Calliope mini öffnen“ angetippt wird, landet eine Kopie in den schwarzen Blöcken.
  6. Mit den schwarzen Blöcken (und nirgendwo anders) ist es möglich über ‚Teilen‘ die hex Dateien (die z.B. vom MakeCode gespeichert wurden) irgendwo hin zu sichern. Sonst würden sie im unsichtbaren lokalen Benutzerprofil verbleiben. Beim Teilen sind oben die Symbole vorhanden und ‚In Dateien sichern‘. Dort geht es dann in ‚iCloud Drive‘

oder

es ist eine Schulcloud / Lernplattform in Dateien integriert. Dort könnten Schüler realistisch ihre Projekte wieder finden (wenn man nicht gleich GitHub macht).

Was in jeder Konfiguration robust und zuverlässig als Dateiablage funktioniert, ist die Lernplattform LernSax. Ich kenne allerdings keine Schule in Sachsen, wo man das schon bemerkt hat. In der Regel ist die aktuelle LernSax App gar nicht installiert…

Vielleicht gibt es in anderen Bundesländern ähnlich gute Lernplattformen. Ich möchte motivieren, die auch für Calliope zu nutzen!

FG Lutz

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Hallo Jørn, hallo Lutz,
auch zwei Jahre später hat sich bei den geteilten iPads und der Calliope App nichts getan. Ich weiß nicht, ob irgendwer von Apple mal selber mit einem geteilten iPad ernsthaft gearbeitet hat.

Es ist auch zwei Jahre später noch so, dass die meisten App versuchen, im Verzeichnis "Auf meinem iPad“ zu speichern, selbst Apple-eigene Apps. Einige Apps erzeugen inzwischen im Verzeichnis „iCloud“ ein Programmverzeichnis, aber das muss die App offensichtlich aktiv tun. Im Verzeichnis "iCloud“ haben alle Nutzer/innen von geteilten iPads 200 GB Speicherplatz, wogegen die versteckten Arbeitsverzeichnisse nur 4 GB haben und in die iCloud ausgelagert werden, sobald kein Platz mehr auf dem iPad ist.

Um also automatisch mit der Calliope-App in der iCloud speichern zu können und die Dateien auch dort zu finden, müsste wahrscheinlich was mit der App passieren. Andernfalls halte ich ein geteiltes iPad für die Nutzung der Calliope-App für ungeeignet, so wie es auch Lutz geschrieben hat.

Ich unterstütze einen Schulträger, der 65 Schulen, sicher über 5000 iPads und 4000 Laptops (mit Linux) hat. Ja, sie beschaffen für die Schulen Calliope Mini in großer Anzahl. Gerade fahre ich zu einer Lehrerfortbildung zum Calliope mini. Und von der Nutzung der Calliope App muss ich auch hier wieder abraten. Wir programmieren mit MakeCode im Browser Chromium oder Google Chrome … beide sind auf den Linux-Geräten installiert.

Liebe Grüße
Ralf

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Hallo Ralf,
vielleicht bist du noch bei der Lehrerfortbildung und kannst Antworten auf die Fragen bekommen:

  1. Hat bei den geteilten iPads jeder Nutzer / jede Nutzerin einen eigenen Apple Account? Oder gibt es nur einen pro iPad? Wie soll das bei der Lehrerfortbildung funktionieren? Da müssten für die dort benutzten iPads ja erst alle Teilnehmenden als Apple Account angelegt werden.
  2. Calliope beschaffen ist das eine. Wie viele davon werden von Schülern benutzt oder überhaupt von einem Lehrer in Betrieb genommen, nachdem sie geliefert wurden? Eine Frage könnte sein: In 4 Jahren Grundschule, wieviel Zeit verbringen Schüler mit Calliopes. Und gilt die Statistik für alle Klassen oder nur wenn sie den einen Lehrer haben und der nicht krank war als das Thema dran war? Was passiert mit Calliope, wenn der Lehrer in Rente geht?

Zu den technischen Details schreibe ich noch, wenn ich mehr Zeit habe.
Lutz

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Hallo Lutz,
in den Schulen haben die Schüler/innen und die Lehrkräfte für die schuleigenen Geräte eine eigene Apple-ID. Wie das Auf einem iPad in einer Schule mit 800 Schüler/innen aussehen soll, weiß ich nicht. Das Anlegen der Nutzer-ID erfolgt über CSV-Listen. Eine Fortbildung mit Lehrkräften aus unterschiedlichen Schulen und geteilten iPads müssten mit zugewiesenen Reservekonten arbeiten.

Ich habe aktuell ein Demo-iPad aus einer Demogruppe, deren Größe genau 4 ist. Damit kann ich nicht sehen, wie die Oberfläche in einer Schule mit 800 Schüler/innen aussieht, was mir allerdings egal sein kann, denn ich muss damit nicht arbeiten. Mich interessiert, wie jemand mit einen Nutzerkonto das iPad benutzen kann, nachdem er angemeldet ist.

Meine Lehrerfortbildungen in den Schulen adressieren, dass die beschafften Calliope mini tatsächlich genutzt werden. Ob das passiert, weiß ich aber nicht.

Ralf

Hallo Ralf,
schön dass du an den 2 Jahre alten Beitrag erinnerst. Es ist interessant den noch mal zu lesen.

Für mich sind ‚shared iPads‘ immer noch eine Fehlkonfiguration. Das ist schlimmer geworden, weil das iPadOS immer mehr Speicherplatz belegt, der den Benutzerprofilen der verschiedenen angemeldeten Apple Accounts fehlt. Jeder Benutzer legt beim Anmelden sein Profil an und das wird auch nicht gelöscht. Spätestens der dritte hat dann keinen Speicherplatz und kann nicht arbeiten. Apple empfiehlt auch ausdrücklich, wieder das selbe Gerät zu nehmen, wo das Profil schon drauf ist.
Zwar kann der Admin das Benutzerprofil vom MDM aus löschen, aber der neue Benutzer am Gerät kann die alten Profile der andern nicht löschen. Und welcher Admin hat das bei hunderten iPads im Blick?
Das Löschen würde gar nicht schaden, weil die Dateien beim Anmelden aus der iCloud runter geladen werden. Nur das WLAN oder Internet könnte kollabieren, wenn das die ganze Klasse macht.

Hier ist die Kleinstadt Schulträger. Die iPads sind nicht nur Shared, es sind auch 80 Einschränkungen drauf. In Jamf School wurde wild angekreuzt. Was der Admin nicht kennt, wurde eingeschränkt. Es gibt Einschränkungen, die den Austausch von Dateien zwischen verwalteten und nicht verwalteten Apps verbieten. Das heißt, eine Datei in der (nicht verwalteten) Dateien App kann nicht mit der (verwalteten) Calliope App geöffnet werden und umgekehrt. Ich habe dann in Jamf School die Stelle mit den Kreuzen als Foto an die Schule gegeben. Jetzt sind es nur noch 78 Einschränkungen. (Allerdings nur bei dem einen Koffer iPads, der nicht von der Stadt verwaltet wird, weil er von anderem Geld angeschafft wurde. Auf den städtischen iPads sind nicht einmal die Apps, die man braucht.)

Dass ich die Einschränkungen kenne geht natürlich nur, weil ich bei einem anderen Schulträger auf dem Dorf selbst Admin bin und die iPads dort verwalte. Natürlich sind die nicht ‚shared‘.

Das Problem liegt nicht bei Apple. Das Problem sind die Schulträger. Je größer die Anzahl der Schulen, desto besser wird die Digitalisierung verhindert. Natürlich muss so eine Zentrale die iPads wartungsfrei konfigurieren: Shared ohne Apple Accounts, ohne iCloud (nur Gastmodus) macht den Speicher nicht voll und 80 Einschränkungen. Die Schüler arbeiten damit für den Papierkorb. Und die Lehrer? Viele hatten noch nie ein iPad in der Hand und lassen die Schüler machen. Und niemand weiß, dass es auch anders geht, weil es immer so war.

Wahrscheinlich gibt es Bundesländer mit nur einem Schulträger. Da werden die Fördermittel für Digitalisierung zentral sachgerecht verwendet. So kommen iPads genau wie Calliope in Schulen, wo sie niemand bestellt hat. Und kommen nie bei den Schülern an. Digitalisierung ist nämlich abgeschlossen, wenn das Geld ‚abgerufen‘ wurde. Da gibt es solche Statistiken. Welche Bundesländer zuerst abgerechnet haben machen die beste Digitalisierung.

Die Lehrerfortbildungen sind schon eine gute Idee. Hier gab es eine für das MDM. Daran nahm kein Lehrer teil.


Also in der Schule mit der Calliope mini App auf dem iPad arbeiten habe ich mir abgewöhnt. Und ich habe außer von Ralf nie davon gehört, dass es dafür einen Bedarf gäbe.

Es gibt in der App immer mehr Editoren, die ich nicht kenne. Aber mit MakeCode gelingt schon gar kein fertiges Projekt. Blockly hat sich vorher längst aufgehängt. Was soll ich dann speichern? Wenn es nur aus 5 Blöcken besteht, sind die schneller neu gemacht als aus irgend einer Cloud geladen.

Die Realität ist, dass Schüler im Safari Spiele machen oder Videos gucken.

MakeCode ist trotzdem der einzige Editor, der für Calliope für mich in Betracht kommt. Aber auf Windows und für Erweiterungen nur v4.

In die Schule nehme ich einen gebrauchten Laptop mit. Der hat den entscheidenden Vorteil, dass er nicht ins Internet kommt. MakeCode habe ich vorher schon geladen, dann kann man damit Blöcke schieben und Calliope über USB koppeln.

Aber selbst für den einen Laptop-Arbeitsplatz fällt es schwer einen Schüler zu finden, der ein paar Blöcke vom Zettel abmalt und auf Calli:bot überträgt. Viel wichtiger ist die Leistungsfähigkeit des Laptop einzuschätzen, ob der für Spiele taugt.


Was war die Frage? Apple macht alles richtig, die iPads dürfen nur nicht als ‚shared‘ konfiguriert sein und die Einschränkungen sollte der Admin verstehen und verantwortungs-bewusst anwenden.
Die Calliope mini App funktioniert auch, sofern sie der Schulträger überhaupt installiert hat. Ob die Editoren in der App funktionieren, fällt nicht in die Verantwortung der Calliope gGmbH.

FG Lutz

Hallo Ralf! Ich denke, dass wir mit der App im Ordner „iCloud“ die Daten speichern können. Wenn da ein Bedarf ist, schauen wir uns das an.
Generell werden unglaublich viele Calliope mini (über alle Versionen hinweg) genutzt.
Es ist erstaunlich, wie viele unterschiedliche Geräte über so lange Zeiträume genutzt werden (können). Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Geräte zum Programmieren in der Zwischenzeit schon zweimal oder häufiger getauscht wurden!

Hallo Jørn,
ich denke, dass der Bedarf in den Schulen riesig groß ist. Besonders die Grundschulen wollen nur mit den iPads arbeiten, können aber aktuell nicht richtig speichern. Scheinbar hat das geteilte iPad irgendwo noch versteckt den Bereich „Auf meinem iPad“, denn irgendwo müssen ja auch die Fotos für das jeweilige Nutzerkonto gespeichert sein, die auch nach einem mehrfachen Wechsel nutzerbezogen erhalten bleiben.

Die MakeCode-Programme im Cache der Calliope-App bleiben ebenfalls über einen mehrfachen Nutzerwechsel hin erhalten, aber außer mit dem Teilen-Link kann ich die Programme nicht sehen und nicht in der Dateien-App herunterladen. Und da ich eben auf die Dateien nicht zugreifen kann, ziehen auch alle weiteren Optionen nicht: Speichern in der iCloud, auf einen USB-Stick, Übertragen auf ein anderes Gerät per AirDrop. Die Dateien sind auch nicht über den Bereich „Zuletzt gespeichert“ sichtbar.

Wenn die Schüler/innen darüber hinaus keine E-Mail mit dem Teilen-Link versenden können und auch keine Lernplattform nutzen, bleibt ihnen nur, der Lehrkraft den Teilen-Link zu zeigen, damit diese den QR-Code scannt und so die Aufgabenlösung von allen Schüler/innen einzeln übernimmt.

Klar können die Schüler/innen den Teilen-Link auch in ein Textdokument (Pages) einfügen und dieses dann in der iCloud speichern. Aber erkläre mal einer den Lehrkräften und den Schüler/innen diesen Ablauf …

Wie Lutz bereits geschrieben hat, ist in den wenigsten Fällen die Kastration der geteilten iPads ordentlich dokumentiert. Von Apple gibt es wenig Unterstützung. Die Techniker stellen im Hintergrund die iPads ein, sehen aber nicht, was auf der Oberfläche passiert. Ziel ist es, aus Datenschutzgründen alle personenbezogenen Dateien beim Nutzerwechsel von den Geräte zu entfernen bzw. unsichtbar zu machen. Ja, und die Calliope-Dateien sind eben unsichtbar, sogar für denjenigen, der sie erstellt hat.

Ralf

Ich habe lange über die Logik der Datenspeicherung nachgedacht.

Calliope mini ist eine App. MakeCode und andere Editoren sind eine Webseite, die von der App in einem Webbrowser Control geöffnet werden. Die Webseite hat überhaupt keine (Schreib) Rechte auf dem iPad und es ist nicht möglich das zu erlauben. Die Webseite kann Dateien nur an die eigene App geben. Und die App Calliope mini hat nur ihren eigenen Sandkasten zum Speichern und kann nicht im Hintergrund irgendwo in den Dateien speichern.

Die einzige Möglichkeit der App ist, den offiziellen Apple Benutzerdialog zum Teilen aufzurufen. Da muss zwingend der Mensch mit den Fingern tippen, um eine Datei aus dem App Sandkasten irgendwo anders hin zu bekommen. Und das machen die schwarzen Blöcke in der App. Einfacher ist das nicht möglich.

Das ist bei allen Apple Apps auch so. Nur dort ist der Editor in der App und kann den offiziellen Apple Benutzerdialog zum Teilen aufrufen. MakeCode ist eine Webseite und kann die Datei nur in den Sandkasten tun. Dann muss man die Webseite verlassen und in die App gehen und im schwarzen Block Dateien aus dem Sandkasten wo anders hin teilen.

Dieser Umweg kann nur vermieden werden, wenn MakeCode eine App wäre und kein Webseite.


Niemand wird mit shared iPads ernsthaft arbeiten. Zum Arbeiten hat man ein persönliches Gerät und teilt das nicht mit anderen. Das Konzept ist schon gut für Schulen, aber es reicht eben nicht, die iPads als shared zu konfigurieren und dann verwahrlosen zu lassen.

Das fängt schon an bei der Bestellung. Es nur sinnvoll zu nutzen mit großem iPad Speicher. Es gab iPads 7.-8. Gen mit 32GB und 128GB Speicher. Ich glaube nicht, dass die Schulträger damals die teuren genommen haben. Jeder angemeldete Benutzer hinterlässt sein Profil im Speicher. Nach etwa 3 Benutzern ist Schluss bei 32 GB.

Dann braucht jeder Mensch seinen eigenen Apple Account. Und muss sich damit anmelden und abmelden. Erst beim Abmelden werden die Dateien in die iCloud synchronisiert.

Ich habe in den entsprechenden Schulen fast immer „angemeldete“ iPads aus dem Koffer genommen. Und dann arbeitet der nächste mit dem falschen Benutzerkonto weiter.

Es geht auch schneller, beim Anmelden auf Gast zu klicken, das erspart die Eingabe des Apple Account - aber man hat auch keine iCloud um was zu speichern.

Es ist möglich Shared iPad Klassen zu konfigurieren. Da stehen die Schüler vor der Anmeldung auf dem Bildschirm, brauchen nur ihren Name anklicken in eine 4-stellige Zahl eingeben.
Das Abmelden bleibt aber auch nicht erspart und das lässt sich auch nicht automatisieren.

Aber welchen Lehrer interessiert das? Ich mache seit Jahren Werbung für die Classroom App. Bei mir funktioniert die App. Die Lehrer wissen nicht, dass sie das iPad 1 im Koffer selber nutzen sollen und nicht den Schülern geben.

Dass Grundschüler eigene MakeCode Programme erstellen und dem Lehrer zur Bewertung abgeben, glaube ich erst, wenn ich es selber gesehen habe.

Aber an den Grundschülern und an den shared iPads scheitert das nicht. Grundschüler merken sich ganz schnell ihren 4-stelligen Zahlencode. Aber wer übt das dreimal, bis es klappt?

Für die IT Abteilung lohnt es sich nicht, Apple Accounts für alle anzulegen, wenn das sowieso an den Lehrern scheitert. Lehrer brauchen keine iPads, um ihre Arbeit zu erledigen.